Einer kommt, einer will weg
Der FC St. Pauli baut den Kader weiter um. Das hat für einige Spieler Konsequenzen
Rupert Fabig, Maximilian Bronnerund Justin Ellerbrock
Hamburg Der FC St. Pauli macht die Schotten dicht. Bei allem, was die Kommunikation zu Transfer- und Vertragsgerüchten betrifft, einerseits. Und im Tor, andererseits. Im Optimalfall sogar so dicht, dass auch kommende Saison kaum Gegentreffer einschlagen, bis dahin aber zumindest erst mal auf der Planstelle Torhüter.
Nach Abendblatt-Informationen wird der Wechsel von Simon Spari vom österreichischen Erstliga-Absteiger SK Austria Klagenfurt, wo bereits Landsmann Jannik Robatsch herkam, über die Bühne gehen. Für den 23-Jährigen soll der Kiezclub rund 200.000 Euro überweisen. Er soll künftig dritter Torwart hinter dem unangefochtenen Nikola Vasilj und Ben Voll werden, dürfte auch vermehrt im Kasten der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Nord stehen.
Doch nun muss St. Pauli die Schotten auch wieder öffnen, damit weitere Spieler in den Club hineinfließen können. Das Beste daran: Es muss gar nicht mal Geld hinausfließen. Womit wir bei Mathias Pereira Lage angelangt wären. Der Vertrag des Offensivspielers bei Stade Brest läuft Ende dieses Monats aus, die Braun-Weißen würden ihn gern zum 1. Juli ablösefrei in ihrem Team aufnehmen, bieten laut der französischen „L‘Equipe“ ein Arbeitspapier bis 2028.
Das scheint zu gelingen. Zwar gibt es weitere Interessenten für den 28-Jährigen. Wie zu hören war, ist St. Pauli aktuell aber der aussichtsreichste Club. Der Franzose könnte als Rechtsaußen, Linksaußen sowie im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Neben seiner Flexibilität überzeugt auch die Geschwindigkeit, Pereira Lage wurde mit einem Topspeed von 36,65 km/h geblitzt.
Noch fast einen Kilometer pro Stunde schneller ist bekanntlich Ricky-Jade Jones, dessen ablösefreie Verpflichtung St. Pauli am Sonnabend bekannt gegeben hatte. Da der 22 Jahre alte Angreifer aus England kommt, verbieten sich an dieser Stel…
Einer kommt, einer will weg
„Der FC St. Pauli baut den Kader weiter um. Das hat für einige Spieler Konsequenzen“
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