Die Figur, die sich selbst den Namen Heinrich gibt, lese ich als genderfluid. Gutt und Spencer-Hall beschreiben Genderfluidity im Appendix ihres Bandes folgendermaßen:
Some individuals experience their identified gender as a stable form, whereas for others their gender identity varies. Gender fluidity is not the same as becoming aware that one’s identified gender is at odds with one’s assigned gender, but rather refers to an identified gender which inherently fluctuates. Genderfluid individuals are included under the trans umbrella. Some genderfluid individuals describe themselves as non-binary, whereas others do not feel the need for another identifier other than genderfluid. Some individuals alter their gender expression or presentation, or use different pronouns, depending on their current experience of their gender. Genderfluid individuals may use any pronouns, and may present in feminine, masculine, or androgynous ways. Genderfluid (no hyphen) and gender-fluid (hyphen) are used interchangeably. 298
Und bevor hier irgendwie jemand schreit und sagt aber die Anwendung von modernen Genderkonzepten ist aber nicht historische und unphilologisch (vgl. Kirchhoff) und ich trage irgendwas an den Text heran, was er nicht hergibt: Maul. Die mediävistische Germanistik darf mich gerne als Judas-Hermeneutiker darstellen: "Solche Ansätze werden manchmal als anachronistisch kritisiert, aber eine Judas-Hermeneutik würde diese Kritik als Bestätigung verstehen, denn gerade weil sie anachronistisch sind, werden diese Ansätze gewählt, um den mittelalterlichen Texten zu begegnen." Ott 115 Defensio mit Judas hermeneutics
Ich möchte das im Folgenden an zwei Stellen weiter betrachten und die Rolle der Steine im Genderkonstrukt der Figur und des Gürtels aufzeigen. Es ist erwiesen, dass der Borte als Artefakt eine magische Wirkung hat. Durch eine Fülle von Edelsteinen geschmückt, lässt sich
wie ich ganz rohe entwürfe schreibe haha #Stoned