Ein rechteckiges Bild mit hellgelbem Hintergrund auf der linken Seite und einem dunkelblauen Hintergrund auf der rechten Seite, die durch eine geschwungene, wellenförmige Linie getrennt sind.
Oben rechts, in der dunkelblauen Hälfte, sind zwei Sprechblasen abgebildet. Die erste ist hellblau und die zweite, die etwas darunter liegt, ist schwarz. In der hellblauen Sprechblase steht in schwarzer Schrift: „Ich hab’s ihm gesagt, aber er meinte nur: Ну и что?“
Mittig im hellgelben Bereich steht in großer, fett gedruckter, schwarzer Schrift der Titel „Code Switching“. Darunter, in normaler Schrift, folgt eine Beschreibung: „bedeutet, dass Menschen innerhalb eines Gesprächs oder sogar innerhalb eines Satzes zwischen zwei (oder mehr) Sprachen wechseln. Oft passiert das unbewusst. Auch die Anpassung des Dialekts oder der Körpersprache je nach Umfeld kann als „Code Switching“ bezeichnet werden.“
Im unteren Bereich des Bildes gibt es zwei visuelle Elemente:
Links unten ist ein dick gezeichneter, gelber Pfeil zu sehen, der sich in einer S-Form windet.
Rechts unten, im dunkelblauen Bereich, sind zwei kleine graue Sprechblasen abgebildet, die sich leicht überlappen.
Ein rechteckiges Bild mit hellgelbem Hintergrund auf der linken Seite und einem dunkelblauen Hintergrund auf der rechten Seite, die durch eine geschwungene, wellenförmige Linie getrennt sind.
Im oberen Bereich des hellgelben Teils steht in großer, fett gedruckter, schwarzer Schrift der Titel: „Die Sprache wird beim „Code Switching“ aus verschiedenen Gründen gewechselt:“. Darunter folgt eine Aufzählung mit fünf Punkten, ebenfalls in schwarzer Schrift:
Emotionale Gründe: Es werden z.B. im familiären Kontext Begriffe aus der Kindheit genutzt.
Ein Wort oder eine Redewendung in der anderen Sprache passt in diesem Moment besser.
Ein Sprachwechsel ist effizienter.
Die sprechende Person will Zugehörigkeit ausdrücken.
Selbstschutz: Die sprechende Person möchte nicht auffallen.
Rechts oben, rechts in der Bildmitte und links unten, jeweils an den Rändern des hellgelben Bereichs, sind drei glühende Glühbirnen mit schwarzer Fassung und gelb-orangefarbenen Lichtstrahlen abgebildet.
Links unten ist ein dick gezeichneter, gelber Pfeil zu sehen, der sich in einer S-Form windet.
Ein rechteckiges Bild mit hellgelbem Hintergrund auf der linken Seite und einem dunkelblauen Hintergrund auf der rechten Seite, die durch eine geschwungene, wellenförmige Linie getrennt sind.
Links oben, im hellgelben Bereich, sind zwei graue Sprechblasen abgebildet, die sich leicht überlappen.
Rechts oben, in der dunkelblauen Hälfte, sind gelbe, S-förmig gewundene Pfeile zu sehen.
Zentriert im hellgelben Bereich, unter den Sprechblasen, steht in großer, fett gedruckter, schwarzer Schrift der Text: „Code Switching zeigt: Identität ist komplex und in der Sprache drückt sich Erinnerung, Familiengeschichte und Humor aus.“
Darunter, ebenfalls zentriert, folgt in großer, fett gedruckter, schwarzer Schrift der Text: „Code Switching ist eine Fähigkeit, kein Defizit!“
Zuletzt, ebenfalls zentriert, folgt in normaler schwarzer Schrift eine Erklärung: „Code Switching heißt nicht, dass die Person die beiden Sprachen nicht korrekt beherrscht. Es zeigt, dass die Person sich sicher in zwei Sprachen bewegen und sie je nach Gesprächssituation wechseln und anwenden kann.“
Links unten, im hellgelben Bereich, ist ein dicker, gelber Pfeil zu sehen, der sich in einer S-Form windet.
Rechts unten, im hellgelben Bereich, sind zwei kleine graue Sprechblasen abgebildet, die sich leicht überlappen.
Ein rechteckiges Bild mit hellgelbem Hintergrund auf der linken Seite und einem dunkelblauen Hintergrund auf der rechten Seite, die durch eine geschwungene, wellenförmige Linie getrennt sind.
Oben, in der Mitte des hellgelben Teils, sind zwei graue Sprechblasen abgebildet, die sich leicht überlappen.
Rechts oben und rechts in der Mitte, in der dunkelblauen Hälfte, sind gelbe, S-förmig gewundene Pfeile zu sehen.
Zentriert im hellgelben Bereich, unter den Sprechblasen, steht in normaler, schwarzer Schrift folgender Text: „Code Switching ist jedoch häufig auch eine anstrengende Anpassungsleistung, etwa für Menschen mit Migrationsgeschichte oder z.B. auch für Menschen mit Arbeiter:innen-Eltern, die sich durch das Bildungssystem navigieren müssen.“
Links unten, im hellgelben Bereich, ist eine glühende Glühbirne mit schwarzer Fassung und gelb-orangefarbenen Lichtstrahlen abgebildet.
Zuletzt, ganz unten im Bild, stehen in kleiner, schwarzer Schrift die beiden Quellenangaben:
https://www.goethe.de/ins/us/de/kul/liv/24396718.html
https://epub.ub.uni-muenchen.de/61752/1/Riehl_Code-Switching.pdf
... passen sich sozialen Situationen durch Änderung ihrer Sprache, ihres Dialekts oder der Körperhaltung an.
Kennst du Beispiele für „Code-Switching“ aus deinem Alltag? Schreib es in die Kommentare.
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